Dieser Beitrag entsteht in Kooperation mit Ajambow.
Rückenschmerzen sind die Volkskrankheit Nummer eins – und die meisten von uns kennen das Gefühl: zu viel Sitzen, zu wenig Bewegung, abends das Ziehen im unteren Rücken. Als Gesundheitswissenschaftlerin, Ergotherapeutin und Studiobetreiberin beschäftige ich mich täglich mit der Frage, wie Menschen mehr Bewegung in ihren Alltag bekommen – und zwar Bewegung, die sie auch wirklich durchhalten. Deshalb habe ich den Ajambow ausprobiert und teile hier meine ehrlichen Ajambow Erfahrungen mit dir.
Was ist Ajambow überhaupt?
Ajambow ist ein wassergefüllter Fitnessbogen. Im Inneren bewegen sich etwa 1,5 Liter Wasser, die beim Training in unterschiedlichen Geschwindigkeiten durch den Bogen laufen und dabei Vibrationen und ein fließendes Geräusch erzeugen. Genau dieses bewegte Wasser fordert deine Tiefenmuskulatur – also die kleinen, tief liegenden Muskeln, die deine Wirbelsäule stabilisieren und die man mit klassischen Übungen nur schwer erreicht.
Dazu kommt eine Besonderheit, die das Training trägt: afrikanisch inspirierte Musik. Bewegung, Wasser und Rhythmus verschmelzen zur sogenannten „Fitness Safari“. Das Konzept wurde sportwissenschaftlich entwickelt und von der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig begleitet, der Bogen wird zu 100 % in Deutschland aus einem nachhaltigen Bio-Material gefertigt. Ein weiterer Pluspunkt für alle, die auf die Krankenkasse schielen: Das Ajambow-Workout ist nach § 20 SGB V als Präventionskurs zertifiziert – Krankenkassen können die Kosten anteilig oder vollständig übernehmen.
Auch die Eckdaten überzeugen: Der Bogen ist rund 110 cm lang, 4–7 cm breit und mit etwa 700 g Leergewicht angenehm leicht – das tatsächliche Gewicht kann durch den nachhaltigen Herstellungsprozess leicht variieren. Befüllt wird er individuell mit bis zu 1,5 Litern Wasser, sodass du die Intensität selbst steuerst: weniger Wasser für den sanften Einstieg, mehr Wasser für mehr Herausforderung. Gefertigt wird er zu 100 % in Deutschland aus einem biologischen Material.
Ich habe Ajambow selbst ausprobiert
Mein erster Eindruck: Ich finde den Bogen erstaunlich vielseitig. Bei den Videos wird man von Susan gut angeleitet, mit entspannter Musik im Hintergrund. Die Übungen sind abwechslungsreich – und es ist erstaunlich anstrengend, allein den Bogen in Position zu halten. Da merkst du sofort, dass Muskeln arbeiten, von denen du im Alltag wenig spürst.
Es macht auf jeden Fall Spaß. Man hat ein schönes Workout zu Hause, ohne viele Geräte, ohne das Haus verlassen zu müssen, ohne in ein Fitnessstudio mit vielen Leuten zu gehen. Man kann jederzeit flexibel trainieren – genau dann, wenn es in den Tag passt. Die Online-Kurse sind übersichtlich aufgebaut, und es ist wirklich für jeden etwas dabei.
Tipp: Es lohnt sich zu schauen, ob es eine Ajambow-Kursleiterin in deiner Nähe gibt, damit du auch mal gemeinsam trainieren kannst. Allein zu Hause ist klasse für die Flexibilität – in der Gruppe kommt noch einmal eine ganz andere Motivation dazu.
Warum mich der Bogen auch als Ergotherapeutin überzeugt
Über das reine Fitnesstraining hinaus sehe ich noch einen ganz anderen Wert. Als Ergotherapeutin kann ich mir gut vorstellen, den Bogen in der Praxis einzusetzen oder auch bei Hausbesuchen – gerade weil er nicht viel Platz wegnimmt. Menschen mit eingeschränkter Mobilität kann man damit ein gutes Körpergefühl vermitteln. Und durch das Wasser und das Geräusch, das es erzeugt, hat das Training schon für sich genommen einen entspannenden Effekt und regt die Wahrnehmung an. Je nach Bedarf kann man kaltes oder warmes Wasser (zum Beispiel bei Gelenkerkrankungen) nutzen. Das finde ich aus therapeutischer Sicht wirklich interessant.
Viele Übungen lassen sich übrigens auch im Sitzen ausführen. Das macht Ajambow zu einem niedrigschwelligen Einstieg – egal ob jung oder älter, fit oder gerade erst wieder am Anfang.
Für wen sich Ajambow lohnt
Aus meiner Sicht passt der Ajambow besonders gut zu zwei Situationen, die mir im Studioalltag ständig begegnen:
- Wenn dein Tag voll ist und der Rücken trotzdem ruft. Wer zwischen Job, Kindern und Haushalt kaum Zeit findet, braucht etwas, das ohne Aufwand funktioniert: kein Anfahrtsweg, keine Umkleide, kein fester Kurszeitpunkt. Ein paar Minuten Mobilisation im Homeoffice oder abends im Wohnzimmer – das ist realistisch und damit nachhaltig.
- Wenn du gesundheitsbewusst bist und Abwechslung suchst. Gerade ab 50 wird es wichtig, den Rücken regelmäßig und vielseitig zu fordern – nach der Gartenarbeit, dem Wandern oder einfach zur Vorbeugung. Ajambow bringt genau diese Abwechslung, ohne dass es sich nach Pflichtprogramm anfühlt.
Schön finde ich, dass Ajambow niemandem etwas verspricht, was es nicht halten kann: Der Hersteller verweist darauf, dass über 90 % der Nutzerinnen und Nutzer nach wenigen Wochen eine Linderung ihrer Rückenschmerzen berichten. Ob es bei dir wirkt, findest du am besten heraus, indem du es selbst ausprobierst.
Ajambow als Ergänzung zu deinem Training
Eine Sache ist mir wichtig: Ajambow ersetzt nicht dein Haupttraining – es ergänzt es ideal. In meinem Studio in Berlin arbeiten wir mit reinem EMS-Training und Personal Training. Das ist besonders gelenkschonend, weil wir dabei ganz ohne Zusatzgewichte und Hilfsmittel auskommen. Für die Tage zwischen den Einheiten, wenn du zu Hause noch etwas für deinen Rücken tun möchtest, ist der Ajambow eine wunderbare Ergänzung: spielerisch, flexibel und mit Fokus auf genau die Tiefenmuskulatur, die deinen Rücken stabil hält.
Genau das ist auch der Gedanke hinter meinem Longevity Club: Gesundheit entsteht nicht aus einer einzigen Maßnahme, sondern aus dem Zusammenspiel von Bewegung, Ernährung, Lifestyle und mentaler Gesundheit. Ajambow zahlt für mich vor allem auf die Säule Bewegung ein – mit einer Leichtigkeit, die im Alltag selten ist.
Mein Fazit
Wenn du ein Rückentraining zu Hause ohne viele teure Geräte suchst, das wirklich Spaß macht und sich kaum nach Training anfühlt, ist der Ajambow eine ehrliche Empfehlung. Vielseitig, flexibel, gut angeleitet – und mit diesem entspannenden Wasser-Effekt, den ich so an keinem anderen Gerät kenne.
Über mich: Ich bin Jessica Sawatzke – Ergotherapeutin, Gesundheitswissenschaftlerin und Inhaberin der Bodystreet Berlin Weberwiese (Karl-Marx-Allee 110, 10243 Berlin). Mehr unter longevity-training-berlin.de.
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